Sprachstörungen
Informationen für Sie über Sprachstörungen und ihre Hintergründe von Ihrem Therapiezentrum Wuppertal.
Sehr häufig kommt es bei Schädigungen des Gehirns, welche z. B. durch einen Schlaganfall verursacht sein können, zu Beeinträchtigungen der Sprache. Dies ist der Fall, wenn die linke Gehirnhälfte betroffen ist. Dann kann es zu einer Sprachstörung, zu einer sogenannten Aphasie kommen.
Hierfür gibt es besondere und typische Merkmale wie z. B. Sprachverständnisstörungen, Wortfindungsstörungen und gestörter Lesefluss. Diese können auf unterschiedlichster Art und Weise Beeinträchtigungen beim Schreiben, Lesen und bei der Sprachfähigkeit zeigen. Dies hängt davon ab, welche Stellen des Gehirns geschädigt wurden und an welchen Stellen Sprachzentren beeinträchtigt wurden.
Des weiteren können Sprachstörungen in der Sprachentwicklung auftreten. Hier ist es Aufgabe von Sprachtherapeuten Kinderpsychologen und Ärzten unterschiedlichste Ursachen der möglichen Störung abzuklären.
Bei diesen Sprachstörungen steht Ihnen Ihr Therapiezentrum Wuppertal, Mark Buchholz, mit Rat und Empfehlungen gerne zur Seite.
Mögliche Störungen und deren Ursachen sind Missbildungen im Mund und Rachenbereich, diese führen zu einer undeutlichen Aussprache. Diese anatomischen Veränderungen können Eltern schon beim kleinen Kind erkennen, weil es bereits Probleme mit dem Saugen, Schlucken und Kauen hat.
Wenn ein Kind seine Mundmuskulatur nur sehr langsam bewegen kann, dann hat es Schwierigkeiten, schnelle Artikulationsbewegungen auszuführen. Das sprechen fehlt schwer, die Aussprache ist undeutlich und das Sprechtempo gehemmt. Manche Laute können gar nicht oder nur sehr ungenau gebildet werden. Hörstörungen und Schwerhörigkeit beeinträchtigen die Sprachentwicklung, weil das Kind ähnlich klingende Laute und Wörter nicht unterscheiden und unterschiedliche Tonhöhen und Rhythmen nicht erkennen kann. Kognitive Beeinträchtigungen ( das Erkennen und Wahrnehmen ) wirken sich ebenfalls negativ auf die Sprachentwicklung aus.
Kinder können zwar Altersgegenstände benennen, doch macht es ihnen Mühe, komplexe Sachverhalte zu erkennen und zu beschreiben. Das Sprachverhalten seiner Familie kann die Sprachentwicklung eines Kindes in zweierlei Hinsicht beeinflussen: Wird in der Familie zu wenig gesprochen und werden einem Kind nur kurze Anweisungen wie komm oder lass das gegeben, fehlt ihm ein sprachliches Vorbild. Es lernt nicht, die Dinge genau zu benennen. Es übt sich nicht darin, ganze Sätze auszuformulieren oder Sachverhalte und Vorgänge differenziert zu beschreiben. Kinder müssen die Sprache als direkte Kommunikation erleben.
Das Fernsehen, Videospiele oder ähnliches können diese nicht ersetzen. Reden Eltern nicht Kindgerecht, enthält ihre Sprache komplizierte Satzstrukturen und Abstrakte Aussagen, dann hat ein Kind Probleme, diese Formulierungen in seine Kindersprache einzubauen. Es lernt zwar die elterliche Sprache, wendet sie an und redet ( Altklug ), es kann jedoch die Satzstruktur intellektuell nicht erfassen und auf eigene Aussagen übertragen.
