Sprechstörung ( Dysarthrie und Dysarthrophonie )
Bei den unterschiedlichsten Erkrankungen des Gehirns, der Nerven oder der Muskulatur kann es zu einer Sprechstörung kommen. Häufig sind dabei zum einen die Verständlichkeit der Sprache eingeschränkt, sowie Stimmklang und das Sprechtempo beeinträchtigt.
Beispiele hierfür geben die Erkrankungen Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, sowie Schlaganfallpatienten. Hierdurch entstehen für den Patienten im Alltag oft erhebliche Schwierigkeiten. Der Logopäde erstellt entsprechend nach den Problemen und Bedürfnissen des Patienten einen Therapieplan der verschiedenste aktive und passive Übungen enthalten kann.
Erzielt werden soll eine Verbesserung oder Erhaltung der Sprechfunktion und Stimmfunktion. Durch verschiedene Übungen kann durch die Logopädie eine bestmögliche Wiederherstellung erreicht werden. So dass der Patient seinen Alltag bestmöglich gestalten kann. In einigen Bereichen können auch Gruppenbehandlungen als mögliche Therapie in Betracht gezogen werden.
Des weiteren gibt es verschiedene Störungen im Redefluss wie z. B. Stottern und Stammeln. Eine Form des Stammelns ist das Lispeln. Jedes Kind macht in seiner Sprachentwicklung eine Phase des sogenannten Entwicklungsstottern bzw. Entwicklungsstammeln durch. Diese Störungen sollten wieder verschwunden sein, wenn das Kind fünf Jahre alt geworden ist.
Das Kind lernt zuerst die Sprache und die Nonverbale Kommunikationsform seiner Eltern. Es lernt besondere Redewendungen, lernt was man sagen darf und was nicht, ob und wie man über Gefühle redet, wie man seine Wünsche und Bedürfnisse ausspricht oder dem anderen sagt, was einem gefällt oder nicht gefällt, welche Mimik höflich oder frech ist.
Dies gibt dem Kind eine Orientierung in der Kommunikation mit anderen, Sicherheit und Stabilität. Die Logopädie unterstützt das erlernen der Sprache des Sprechens durch wiederholte Übungsstunden. Hierbei bieten auch spielerische Situationen eine sehr gute Voraussetzung für die Sprachförderung.
